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Psalm 118,21
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Mittwoch, 22. Februar 2012
Elternforum am 8.3.2012: Vortrag zum Thema "Mobbing- Wenn Kinder Kinder fertigmachen"
Dieser Vortrag wird referiert von Miep Runck, Lehrerin, Seelsorgerin und christliche Lebensberaterin

Schulleben an einer christlichen Schule

Schulleben besteht im bewussten Mit- und Füreinander aller an einer Schule Mitwirkenden. Die Gestaltung des Schullebens hat zum Ziel, das Engagement und das Bewusstsein für individuelle und gemeinschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten zu entwickeln und zu stärken und den Blick für das gesellschaftliche Leben insgesamt zu weiten. Tragende Kraft ist dabei die Freude am Schöp-ferischen. Gerade das "Lernen am anderen Ort" bereichert das Schulleben und wirkt mit seinen positiven Impulsen auf den Unterricht zurück.

 

In dieser Wechselwirkung kann die Gestaltung des Schullebens ...

 

  • Bereicherung für Andere sein.
  • Impulse und Motivation geben.
  • das Selbstwertgefühl stärken.
  • Begegnung schaffen.
  • Leistung anregen.
  • das Engagement stärken.
  • Lernbereitschaft unterstützen.
  • das Wir-Gefühl stärken (Identität stiften).
  • Unterrichtsergebnisse sichtbar machen.

 

Unser Schulleben findet seinen Ausdruck auf verschiedenen Ebenen:

 

Fachunterricht:

Schüler präsentieren ihre unterschiedlichen Arbeitsergebnisse in der Schule (Ausstellungen von Schülerarbeiten aus dem Kunst -, Werk- und Technikunterricht, Vorführungen und Sportturniere, Aufführungen von Theaterstücken, Klassen bzw. Kurse gestalten den Schulgottesdienst).

 

Schulgemeinschaft (Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Vorstand):

 

  • gemeinsame Gottesdienste (s. u.)
  • Bundesjugendspiele
  • Matheolympiade
  • Vorlesewettbewerbe
  • Projektwoche (s. d.)
  • Aktionstage
  • Orchester
  • Schülerbibelkreise

 

"Schule und Öffentlichkeit":

 

  • Schulfeste
  • Theateraufführungen (Literaturkurs)
  • Exkursionen
  • Betriebsbesichtigungen
  • Austauschprogramme

 

Lernen am anderen Ort:

 

  • Exkursionen
  • Betriebserkundungen
  • Schülerbetriebspraktikum (s. d.)
  • Wandertage, Klassenfahrten u. Ä. (s. d.)
  • Theaterbesuche
  • Gottesdienstbesuche

 

Schule öffnen

Unsere Verantwortung als christliche Institution in der Gesellschaft können wir nur wahrnehmen, wenn wir unsere Schule öffnen. Da sich das Gebäude auf einem alten Kasernengelände befindet, wirkt unsere Schule nach außen geschlossener, als sie sein will. Es wurden bereits Anstrengun-gen unternommen, den abweisend wirkenden Zaun, der das Gelände an einigen Stellen umgibt, zu bepflanzen.

 

Eine Öffnung geht über die äußeren Bedingungen natürlich hinaus. Es wäre wünschenswert, wenn es uns in den nächsten Jahren gelänge, Vortragsveranstaltungen, Projektwochen oder an-dere schulische Veranstaltungen publik zu machen. Zu diesem Zweck wollen wir ein Gremium für Öffentlichkeitsarbeit ins Leben rufen, das sich aus Schülern, Eltern und Lehrern zusammensetzt. Dies soll der Schulkonferenz Vorschläge unterbreiten oder diese in ihren Entscheidungen beraten, aber auch Ansprechpartner für Schüler, Eltern und ihre Ideen sein. Um unsere kreativen und künstlerischen Tätigkeiten ebenfalls stärker nach außen zu tragen, könnte zusätzlich zum bestehenden Orchester in den nächsten Jahren ein Schulchor aufgebaut und eine Theater-AG gegründet werden.

 

Beispiele bisheriger Aktivitäten:

 

  • Englandfahrten nach Whitstable
  • Schul-Partnerschaft mit Siauliaj (Litauen)
  • Schüleraustausch mit Kanada
  • Weihnachten im Schuhkarton (Hilfsaktion)
  • Unterrichtsbesuche von Bibelschülern aus Brake
  • Zusammenarbeit und Austausch mit Missionswerken (CFI, Wycliff, u.a.)
  • Internetaustausch (think.com, u.a.)
  • Teilnahme an Kreismeisterschaften
  • Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt
  • Schulgottesdienste

 

Schulgottesdienste:

Schulgottesdienste bieten die besondere Gelegenheit, sich in einer großen Gemeinschaft auf das Fundament unserer Schule zu besinnen, indem wir gemeinsam Gott feiern, ihn loben und anbeten, auf sein Wort hören und uns von seiner Kraft beschenken lassen. Im Mittelpunkt steht die Verkündigung christlicher Inhalte, die mit der Lebenswirklichkeit der Schüler in Zusammenhang gebracht werden sollen, so dass zum Glauben an Jesus Christus eingeladen wird und Impulse für das Christsein in Schule, Familie, Gemeinde und Freizeit gegeben werden. Schulgottesdienste bilden somit einen unverzichtbaren Bestandteil unseres Schullebens. Sie finden am Schuljahres-anfang und -ende und vor den Weihnachts- und Osterferien statt.

 

Die wichtigsten Gestaltungselemente der Gottesdienste sind Predigt, Lieder und Gebete. Darüber hinaus können musikalische Darbietungen von Chor, Orchester, Band, Solisten und Anspiele, Interviews, Kleingruppengespräche, spontane Meinungsäußerungen, gemeinsame Aktionen, Dias, Filmausschnitte und viele andere kreative Ausdrucksformen weitere bereichernde Teile des Got-tesdienstablaufes sein. Sie tragen zur Lebendigkeit des gesamten Gottesdienstes bei.

 

Vorbereitet und gestaltet werden die Gottesdienste vor allem von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern. Wünschenswert ist auch die Einbindung von Eltern und besonderen Gästen, z. B. als Prediger, Musiker oder darstellende Künstler. Die Gottesdienste können gemeinsam für die gesamte Schulgemeinde oder für einzelne Jahrgangsstufen durchgeführt werden.

 

Morning Chapel:

Einmal im Monat treffen sich jeweils die Jahrgangstufen 5+8, 6+9 und 7+10 in der Aula für einen Schulgottesdienst. Dabei sitzen immer ein Schüler der unteren Klasse neben seinem "Paten" aus der höheren Klasse. Dieser Pate begleitet sein "Patenkind" drei Jahre durch die Schulzeit und ist Ansprechpartner, Helfer, Ratgeber, Beter für den jüngeren Schüler. Kommen dann die 7.-Klässler selbst in die 8 werden sie selbst Paten für die neuen 5er.

Den Morning Chapel gestalten Schüler mit Lehrern zusammen. Die Chapels werden genutzt, um Infos an alle Schüler weiterzugeben, aber auch um Impulse zu setzten, aus dem Leben mit Jesus zu berichten und Lieder zur Ehre Gottes zu singen. Aufsicht führen die Klassenlehrer. Jeder Schüler hat einen festen Platz und meldet seinen Paten/Patenkind, falls es im Chapel gefehlt hat.

 

Schulfeste und Feiern

Schulfeste sind Feste aller Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte unserer Schule, zu denen auch weitere Angehörige sowie die gesamte an der Schule interessierte Öffentlichkeit ein-geladen sind. Sie bieten deshalb eine gute Möglichkeit zur Begegnung und zur Präsentation der Schule in der Öffentlichkeit. Alle Jahrgänge können durch Aufgaben oder Angebote beteiligt sein, z. B. durch Spiele oder Unterhaltungs- oder Ausstellungs- oder Verkaufsangebote. Schulfeste können sowohl als Einzelveranstaltungen als auch als Abschluss von Projektwochen geplant wer-den. Durch die inhaltliche Gestaltung sollte der christliche Charakter unserer Schule zum Aus-druck kommen.

 

Besonder Höhepunkt im Schulleben ist die jährliche Abschlussfeier des Jahrgangs 10. Sie besteht aus einer feierlichen und gottesdienstlichen Verabschiedung durch Schulleitung und Schulträger und einem Festabend den die Schüler eigenverantwortlich unter der Führung von Hr. Orlovsky (Abt. Leiter II) planen und durchführen.

 

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