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Schulprofil - Schulprogramm

 Schulprogramm

der August-Hermann-Francke-Gesamtschule, Detmold

 

 

  Vorwort. 4

I. Grundlagen unseres didaktischen und pädagogischen Handelns. 5

   a.  Das Vorbild August Hermann Francke. 5

   b.  Das Leitbild der August-Hermann-Francke-Schulen. 6

   c.  Unser Selbstverständnis als Schule. 6

   d.  Unser Menschenbild. 7

   e.  Die Basis unseres Glaubens. 7

II.  Der Stand unserer bisherigen Schulentwicklung. 8

   a.  Qualifizierte Bildung. 8

   b.  Gute Rahmenbedingungen. 10

   c.  Wertschätzendes Schulklima. 10

   d.  Christliche Charaktererziehung. 14

   e.  Potenzial der Schüler fördern. 16

III.  Ziele und Vorhaben der weiteren Schulentwicklung. 20

   a.  Entwicklungsziele. 20

   b.  Arbeitsplan. 21

   c.  Fortbildungsplanung. 22

Unser Leitbild als Wort-Wolke. 24

 

Eine Neufassung unseres Schulprogramms wurde nötig, da sich seit der letzten Fassung vom Jahr 2000 und einiger Aktualisierungen die Gesamtschule in den letzten Jahren systemisch deutlich verändert hat. Strukturell wurde von der bisherigen Gesamtschule die Oberstufe abgetrennt und in ein eigenständiges Gymnasium (G8) überführt. Die Gesamtschule wurde ab diesem Zeitpunkt vierzügig ohne Oberstufe weitergeführt. Die Schulleitung hat gewechselt, neue Gebäude entstanden und digitale Medien wirken zunehmend bis in die Klassenzimmer. Darüber hinaus hat uns der Schulträger schulübergreifend eine sehr effektive Schulsozialarbeit unterstützend zur Seite gestellt.

Ziel dieses Schulprogramms soll sein, vor dem Hintergrund unseres Leitbildes und der bisherigen Entwicklung der Gesamtschule die nächsten Schulentwicklungsschritte vorzustellen, die im Sinne einer Zielvereinbarung von der Schulkonferenz beschlossen wurden.

Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird in den Texten nur die männliche Form verwendet. Die weibliche Form ist selbstverständlich immer mit eingeschlossen.

 

Beschluss der Schulkonferenz am 11. September 2014

  

Vorwort

„Leben lernen – Gott vertrauen!“ ist das Motto der August-Hermann-Francke-Schulen in Lippe und damit auch der August-Hermann-Francke-Gesamtschule in Detmold. Das bedeutet für uns: Vorbereitung aufs Leben mit allem, was Schule ausmacht, getragen von einem festen Vertrauen in Gottes Führung.

Symbolisch erklärt das Logo, wofür die August-Hermann-Francke-Gesamtschule steht:

Kreuz und Abakus– Glaube und Schule.

Christliche Bildung befähigt Schüler, die Welt mit Gottes Augen zu sehen, sich in ehrfürchtigem Erstaunen an der Schöpfung zu erfreuen und den Menschen zu dienen.

Am Kreuz ist alles aufgehängt. Der Text des Querbalkens „In allem zu ihm hinwachsen, Christus“ stammt aus dem biblischen Brief an die Epheser, Kapitel 4, Vers 15. Alle Lebensbereiche der Schule sollen von diesem, allem übergeordneten Ziel durchdrungen sein, so wie der Querbalken alle Kugeln durchdringt. Zu Christus hinzuwachsen, immer mehr zu werden wie er, ist das eigentliche Ziel. Christus ist unser Vorbild eines gewinnbringenden Lehrens, Lernens und Lebens.

Die Kugeln des Abakus stehen für die verschiedenen Bereiche der Schule. Gleich große Kugeln symbolisieren die Gleichwertigkeit, nicht Gleichartigkeit aller Aufgaben und Personen in der Schule. Zwar gibt es eine Hierarchie und verschiedene Funktionen, so wie bei den Kugeln eines Abakus, dennoch wollen wir bewusst Funktionen und Aufgaben nicht nach Wichtigkeit bewerten. In Gottes Augen hat jeder Mensch denselben Wert und die gleiche Würde. Jeder dient, lernt und lehrt mit den Gaben, die er bekommen hat, und der Kraft, die ihm zur Verfügung steht.

Die Kugeln bilden aber auch die lippische Rose ab. Die Gründungsmitglieder der ersten Bekenntnisschule in Lippe wollten schon im Schullogo ihre Heimatverbundenheit zum Ausdruck bringen. Integration in die lippische Kultur und deren Bereicherung war neben war neben der bekenntnisgemäßen Prägung ein ursprüngliches Anliegen und ist es bis heute.

Beim Abakus haben alle Kugeln eine alles vereinende Funktion, nämlich mathematische Aufgaben zu lösen. In Bezug darauf hat jede Kugel eine bestimmte Funktion, die, für sich genommen, einmalig ist. So haben sich alle Lehrer dem einen Ziel verpflichtet, Schule auf biblischer Grundlage, orientiert am Kreuz und Vorbild Christi im Dienst für Schüler und Eltern zu gestalten und dabei jede Aufgabe und jeden einzelnen Schüler wichtig zu nehmen. So wie die Kugeln in ihrer Gemeinschaft der Lösung einer Aufgabe dienen, sieht sich die Schulgemeinschaft dem Dienst aneinander und an der Gesellschaft verpflichtet. Und die Gemeinschaft zeigt dem Einzelnen seinen Platz und gibt ihm einen Sinn. Wir folgen daher dem biblischen Leitprinzip der aufgaben- und gabenorientierten Ergänzung.

Das Kreuz zeigt in drei Richtungen: in die Vergangenheit (nach unten), in die Gegenwart (zur Seite) und in die Zukunft (nach oben).

Die Vergangenheit ist ein Fundament unserer Identität. Zur Vergangenheit der August-Hermann-Francke-Gesamtschule gehört das Leben und Wirken des Namensgebers August Hermann-Francke, der als Pietist Anfang des 18. Jahrhunderts in Halle mit einem Maximum an Innovation, Gottvertrauen und Liebe zu Kindern Schulen für Waisen baute, Betriebe gründete, eine europaweit berühmte Apotheke eröffnete, das gegliederte Schulsystem erfand, die Lehrerausbildung förderte und vieles mehr zum Wohle der Menschen tat. Besonders sein Gottvertrauen begleitet uns in dem Leitvers Franckes aus Jesaja 40,31: „Die auf den Herrn vertrauen, gewinnen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler.“  Zur Vergangenheit gehört auch die Geschichte der Gründung christlicher Schulen in NRW und besonders in Lippe zum Ende der 80er Jahre und die Anliegen der Schulgründer. Unter schwierigen Umständen gelang das scheinbar Unmögliche, nämlich 1988 eine evangelische Bekenntnisschule in Lemgo zu starten. Nach fast drei Jahrzehnten ist eine etablierte Schulgemeinschaft mit fünf Schulen in Lippe entstanden, die ihre Verantwortung für die Region wahrnimmt und vollintegrierter Teil der Gesellschaft ist.

In der Gegenwart leiten uns die Anliegen und der Geist von Francke, nämlich mit einem wertschätzenden Schulklima und guten Rahmenbedingungen eine qualifizierte Bildung zu vermitteln, das Potenzial der Schüler auszuschöpfen sowie in einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Eltern und Gemeinden christliche Charakterbildung zu verwirklichen und das Evangelium von Jesus Christus in die Welt zu tragen.

Unter der Maßgabe des unveränderbaren größten Zieles, hinzuwachsen zu Christus, überprüft die Schule die Qualität des bisher Erreichten und setzt sich für die Zukunft neue Ziele.

 Ingo Krause, Schulleiter

 

 

a.  Das Vorbild August Hermann Francke

August Hermann Francke, deutscher Theologe und Pädagoge, lebte von 1663 bis 1727. Er studierte Theologie und Philosophie, bevor er mit 22 Jahren eine Professur in Halle an der Saale annahm. Er bekehrte sich zu einer persönlichen Beziehung zu Gott, als er merkte, dass er im Studium zwar viel über Gott gelernt, aber keine persönliche Beziehung zu ihm aufgebaut hatte.

Der deutschsprachige Raum war Ende des 17. Jahrhunderts, 150 Jahre nach dem Thesenanschlag Luthers, überwiegend protestantisch und nach dem 30-jährigen Krieg wirtschaftlich verarmt. Es ging nur zu Schule, wer es sich leisten konnte. Francke war es aufgrund seiner tiefen christlichen Prägung ein Anliegen, den Armen zu helfen. Gespendete vier Taler und 16 Groschen waren nach seinen eigenen Aussagen das Startkapital für die Gründung einer Armenschule in Halle an der Saale. Das war im Frühjahr 1695. Schon im Jahr zuvor hatte Francke begonnen, die verwahrlosten Kinder, die einmal wöchentlich zur Almosenverteilung zu ihm kamen, zu unterrichten. Schon bald interessierten sich auch wohlhabende Bürger für die Schule und wollten ihre Kinder gegen Bezahlung von Schulgeld dorthin schicken. Francke richtete daraufhin eine Armen- und eine Bürgerschule ein. Schon wenig später gründete er ein Internat, ein Waisenhaus und das Paedagogium Regium, ein Internat für den künftigen Regierungs- und Beamtenstand. Obwohl das Schulsystem an das Drei-Stände-Schema angelehnt war, waren Standesschranken für Francke keine unüberwindlichen Grenzen. Für die Studenten, die als Lehrer („Praeceptoren“) in seinen Schulen tätig waren, bildete er das „Seminarium Praeceptorium“. Ihre Zurüstung für den Unterricht bestand anfänglich nur aus schriftlichen Instruktionen. Die Seminaristen waren verpflichtet, beieinander im Unterricht zu hospitieren, in häufigen Konferenzen ihre Arbeit zu besprechen und ein Tagebuch zu führen.

Nach August Hermann Francke ist eine wichtige Voraussetzung für den Lehrer, selbst sein eigenes Denken, Leben und Handeln auf Gottes Ehre auszurichten. Ihm ist es wichtig, dass der Lehrer in seinem ganzen Verhalten vorbildlich sein muss, „denn die Kinder machen alles nach, es sei Gutes oder Böses“. Im Umgang mit Kindern wird viel Einfühlungsvermögen von ihm gefordert. Francke gibt keine exakten Anweisungen, wie ein Kind in einer bestimmten Situation zu behandeln ist, sondern erwartet von dem Lehrer, dass er jedem Kind entsprechend seinem Charakter, seiner Individualität begegnet. Die Atmosphäre soll nicht von Angst und Unmut, sondern von Vertrauen und Verständnis geprägt sein, denn nur dann sind die Kinder aufgeschlossen und bereit, die Anweisungen zu akzeptieren und einzusehen. Der Lehrer soll stets liebevoll, geduldig und freundlich sein, nie mürrisch oder zornig. Wichtig ist, dass er sich am Vorbild Christi orientiert, der einen Weg der Liebe, des Friedens und der Herzlichkeit gegangen ist. Zum Aufgabenbereich des Lehrers gehört es auch, einen guten Kontakt zu den Eltern der Schüler herzustellen. Die Eltern müssen informiert sein über die Erziehungsziele und -methoden, damit es nicht zu Klagen kommt und die Kinder nicht in der Schule so und zu Hause anders erzogen werden. Bei all seinem Wirken muss der Lehrer sich stets vor Augen halten: „Es ist weder der da pflanzt, noch der da begießt etwas, sondern Gott, der das Gedeihen gibt, welchem allein sei Ehre in Ewigkeit“ (1. Kor. 3,7).

Die Größe der Franckeschen Stiftungen in Franckes Todesjahr 1727 war beachtlich: 165 Lehrer und vier Inspektoren unterrichteten über 2200 Schüler. Im Waisenhaus lebten 134 Kinder, die von zehn Erziehern beaufsichtigt wurden. Francke führte die Entstehung seines Werkes nie auf seine Kraft, sondern auf das Wirken Gottes zurück, als dessen Werkzeug er sich betrachtete.

b.  Das Leitbild der August-Hermann-Francke-Schulen

Die August-Hermann-Francke-Schulen in Lippe leben Schule in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Eltern und Gemeinden und orientieren sich dabei am Wort Gottes.

Sie vermitteln auf dieser Grundlage wertvolle Bildung mit engagierten Lehrern, damit Schüler sich zu Persönlichkeiten entwickeln, die fähig und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

  • Das Vertrauen auf Gott und sein Wort leitete die Gründer unserer Schulen und bildet weiter die Grundlage der Zusammenarbeit.
  • Die Lehrer bringen ihre persönliche Beziehung zu Jesus Christus mit in den Schulalltag hinein, um ihren Schülern ein Vorbild zu sein.
  • Wir bieten gute Bildung durch engagierte Lehrer und pädagogische Mitarbeiter. Dabei pflegen wir die aktive Kooperation zu anderen Schulen, Institutionen und Unternehmen.
  • Durch wertschätzenden und respektvollen Umgang schaffen wir eine motivierende Lernatmosphäre mit dem Ziel, das Potenzial der Schüler zu erkennen und zu entfalten.
  • Neben einer guten Ausstattung der Lernräume und gepflegten Gebäuden ist die aktive Unterstützung der Mitarbeiter zentrales Anliegen unserer Schulen.
  • Gelebte und im Alltag sichtbare Nächstenliebe ist die Basis unseres Schullebens. Unsere Lehrer prägen und begleiten als Vorbilder die Schüler.

c.  Unser Selbstverständnis als Schule

Als christliche staatlich genehmigte Ersatzschulen richten wir unsere Bildung und Erziehung nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes NRW aus, nehmen aber auch unsere Freiheit wahr, die Unterrichtsinhalte nach christlichen Wertmaßstäben auszuwählen und zu gestalten.

In Bekenntnisschulen in NRW sind gemäß Art. 12 der Landesverfassung die Richtlinien und Lehrpläne so anzuwenden, dass die Grundsätze des betreffenden Bekenntnisses in Unterricht und Erziehung sowie bei der Gestaltung des Schullebens insgesamt zur Geltung kommen.

Durch die unterrichtliche Arbeit und das Schulleben befähigen und erziehen wir die Schüler zur Selbstständigkeit und Mündigkeit. Sie erkennen ihre Verantwortung, die sie vor Gott, vor den Mitmenschen und vor der Schöpfung haben. August Hermann Francke  nennt dies die Erziehung zur „christlichen Klugheit“, die den Menschen zum bestmöglichen Dienst am Mitmenschen befähigen soll. [1]

d.  Unser Menschenbild

Wir sehen unseren Auftrag darin, die Schüler im Sinne der Bibel und in Übereinstimmung mit den Vorgaben der Verfassung des Landes NRW (Art. 7, Abs. 1) zu erziehen: „Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.“

Die Bibel hat für uns als das Wort Gottes höchste Autorität und ist damit der Maßstab für unseren Glauben, unser Denken und unser Handeln. Sie ist von Gott inspiriert und vermittelt uns als solche die verbindliche und umfassende Wahrheit über Gott, Mensch und Welt. Deshalb sind auch tägliche Morgenandachten im Kollegium und in den Klassen feste Bestandteile unseres Schullebens. Als Schulgemeinschaft feiern wir regelmäßig Schulgottesdienste.

Die biblischen Aussagen über den Menschen sind Grundlage unseres Menschenbildes und unserer Pädagogik: Der Mensch ist von Gott als Beziehungswesen geschaffen. Durch die Zerstörung der Beziehung zu Gott, was die Bibel Sünde nennt, ist er dem Tod verfallen. Ebenso sind dadurch auch die Beziehungen des Menschen zu sich selbst, zu seinen Mitmenschen und zur Schöpfung gestört. Gott bietet ihm Erlösung, Heiligung und ewiges Leben an. Durch Tod und Auferstehung hat Jesus Christus uns den Weg zu Gott wieder frei gemacht (z.B. 1. Petr. 2,24f). So können wir eine „neue Kreatur“ werden (2. Kor. 5,17), wenn wir an Jesus Christus glauben, Vergebung unserer Sünden annehmen und ihm unser Leben anvertrauen.

Unserer Überzeugung nach ist die Gestaltung der Beziehung zwischen dem Menschen und Gott von zentraler Bedeutung. Das beinhaltet und beeinflusst auch die Beziehung des Menschen zu sich selbst, zu seinen Mitmenschen und zur Schöpfung. Hierin finden wir grundlegende Richtziele für eine biblisch fundierte Erziehungskonzeption, die wir in unseren Schulen verwirklichen wollen.[2]

e.  Die Basis unseres Glaubens

Die Basis für die Grundordnung und das Glaubensbekenntnis unserer Schulen bildet vor allem die Erklärung der evangelischen Allianz von 1972[3]:

Wir bekennen uns

  • zur Allmacht und Gnade Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes in Schöpfung, Offenbarung, Endgericht und Vollendung.
  •  zur göttlichen Inspiration der Heiligen Schrift, ihrer völligen Zuverlässigkeit und höchsten Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung.
  • zur völligen Sündhaftigkeit und Schuld des gefallenen Menschen, die ihn Gottes Zorn und Verdammnis aussetzen.
  • zum stellvertretenden Opfer des menschgewordenen Gottessohnes als einziger und allgenugsamer Grundlage der Erlösung von der Schuld und Macht der Sünde und ihren Folgen.
  • zur Rechtfertigung des Sünders allein durch die Gnade Gottes aufgrund des Glaubens an Jesus Christus, der gekreuzigt wurde und von den Toten auferstanden ist.
  • zum Werk des Heiligen Geistes, welcher Bekehrung und Wiedergeburt des Menschen bewirkt, im Gläubigen wohnt und ihn zur Heiligung befähigt.
  • zum Priestertum (1. Petrus 2, 9) aller Gläubigen, die die weltweite Gemeinde bilden, den Leib, dessen Haupt Christus ist, und die durch seinen Befehl zur Verkündigung des Evangeliums in aller Welt verpflichtet ist.
  • zur Erwartung der persönlichen, sichtbaren Wiederkunft des Herrn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit, zum Fortleben der von Gott gegebenen Personalität des Menschen, zur Auferstehung des Leibes zum Gericht und zum ewigen Leben der Erlösten in Herrlichkeit.

Die August-Hermann-Francke-Gesamtschule in Detmold nahm im Sommer 1989 den Betrieb auf. Die Elterninitiative mit dem Ziel, eine christliche Privatschule in Lippe zu gründen, hatte im Jahr zuvor schon eine christliche Grundschule in Lemgo eröffnet. Die Wahl der Schulform Gesamtschule hatte vor allem den Grund, dass sie die Möglichkeit bot, alle Kinder aufzunehmen, deren Eltern eine Erziehung nach dem bibelorientierten Konzept wollten.

1998 erhielt der erste Abiturjahrgang der Gesamtschule seine Hochschulreife. 2007 ging das August-Hermann-Francke-Gymnasium (G8) aus der Gesamtschule hervor. Die Gesamtschule gab dabei ihre Oberstufe ab. Beide Schulen sowie die Grundschule Detmold teilen sich als Schulzentrum das Gelände einer ehemaligen Kasernenanlage in der Georgstraße 24 in Detmold.

Im gesamten Schulwerk (Kita, zwei Grundschulen in Lemgo und Detmold, Hauptschule, Gesamtschule und Gymnasium) werden heute über 2300 Kinder und Jugendliche von etwa 200 Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern unterrichtet und betreut. Zusammen mit den Mitarbeitern in der Verwaltung, Haustechnik und Reinigung sind hier über 300 Personen beschäftigt.

Die Gesamtschule wird aktuell von gut 710 Schülern in vier Klassen pro Jahrgang besucht. Unsere Schüler werden von etwa 45 Lehrkräften unterrichtet.

Folgendermaßen haben wir in den letzten Jahren unser Leitbild im Schulalltag konkretisiert:

a.  Qualifizierte Bildung

o   Die Struktur unserer Gesamtschule

 

 "Übersicht folgen in Kürze."

o   Umsetzung der Rahmenvorgaben (Kernlehrpläne) des Ministeriums

Wir orientieren uns als private Ersatzschule weitgehend an den Vorgaben des Landes NRW und ergänzen sie entsprechend unserem besonderen Profil als Bekenntnisschule bzw. staatlich anerkannte Ersatzschule.

o   Staatliche Abschlüsse

 

 
 

Jahrgang 5

Jahrgang 6

Jahrgang 7

Jahrgang 8

Jahrgang 9

Jahrgang 10

Lernen lernen

You start IT –
PC-Führerschein

 

Talenteprojekt, Potenzialanalyse

Schüler-Betriebs-Praktikum

Auschwitzfahrt

Exkursion zum
Bibeldorf Rietberg

Exkursion Geschichte nach Kalkriese

Exkursion Erdkunde: Klima-Haus, Bremerhaven o. Regenwaldhaus, Osnabrück

Englandfahrt

Besuche BIZ

Parisfahrt

Museum der Russlanddeutschen Geschichte erkunden

 

NW-Exkursion Phaeno Wolfsburg

Französisch-Diplom
DELF

Französisch-Diplom
DELF

Französisch-Diplom
DELF

Geschichtsmuseum Oerlinghausen

 

Exkursion Biologie in der Senne

Schulsanitätsdienst-ausbildung (SSD)

Benimm-Kurs

 

Einweisung Bibliothek

Geschlechter-
erziehung

Exkursion Geschichte: Lemgo im Mittelalter

Busbegleiter-ausbildung

Seminar "Baustelle
Erste Liebe",
Dr. Ute Horn

 

Sprachstandstest

 

 

Lernstandserhebung
(LSE 8)

 

Zentrale Prüfungen
(ZP 10)

LRS-Förderung

LRS-Förderung

LRS-Förderung

LRS-Förderung

 

 

 

 

 

Schülersprechtag

Schülersprechtag

Schülersprechtag

Völkerballturnier

Indiaca-Turnier

Fußballturnier

Basketballturnier

Handballturnier

Volleyballturnier

evtl. Klassenfahrt

Klassenfahrt

 

Klassenfahrt

 

Abschlussfahrt

 
 

Als Gesamtschule ohne Oberstufe vergeben wir alle staatlichen Abschlüsse, die an Gesamtschulen in der Sekundarstufe I erworben werden können.

o   Kooperation mit dem Gymnasium

Es besteht eine enge Kooperation mit der Oberstufe des August-Hermann-Francke-Gymnasiums. Schüler der Gesamtschule mit Qualifikationsvermerk können nach Klasse 10 in die Einführungsphase des AHF-Gymnasiums wechseln.

o   Jahrgangsprojekte

o   Schulbibliothek des Schulzentrums

Durch die gemeinsame Schulbibliothek des Gymnasiums und der Gesamtschule wird das selbstständige Lernen unserer Schüler in vielfältiger Weise unterstützt. Es handelt sich um mehr als eine Pausenbibliothek: An jedem Schultag ist die Bibliothek ab 8 Uhr bis mittags und an zwei Tagen pro Woche bis nachmittags geöffnet und wird durch festes Personal betreut. Die Schüler können die Bibliothek somit einzeln, in Gruppen oder klassenweise nutzen.

Das großzügige Raumkonzept und ein breit gefächertes Medienangebot ermöglichen verschiedene Nutzungsbereiche:

·         Die Schüler können Unterrichtsinhalte durch ein umfangreiches, nach der „Allgemeinen Systematik für Bibliotheken“ sortiertes Angebot an Fachliteratur vertiefen und erweitern. Hier stehen ihnen Nachschlagewerke, Bildbände, Sachbücher und verschiedene Fachzeitschriften  zur Verfügung.

·         Im Sinne einer allgemeinen Leseförderung können Kinder- und Jugendromane sowie Jugendsachbücher ausgeliehen werden. Die Sortierung nach Themen ermöglicht ein schnelles Auffinden der gewünschten Literatur und die gemütliche Atmosphäre in diesem Bereich der Bibliothek lädt zum Stöbern ein.

·         An 16 Computern können eigenständig Online-Recherchen durchgeführt, Texte erstellt und Präsentationen erarbeitet werden.

·         Stillarbeitsplätze dienen auch zum Vor- und Nachbereiten des Unterrichts in einer ruhigen Lernatmosphäre.

·         Die Verwaltung der Lehrbuchsammlung über die Bibliothek ermöglicht Schülern ab der Klasse 10 ein individuelles Ausleihen der benötigten Lehrwerke. In der Mittelstufe werden die Lehrwerke klassensatzweise ausgeliehen.

b.  Gute Rahmenbedingungen

o   Professionelle Mitarbeiter

Die stetige professionelle Weiterentwicklung der Mitarbeiter ist für uns wichtig. Im Rahmen der Jahresziele und der individuellen  Zielvereinbarungsgespräche werden die Fortbildungskosten für Lehrkräfte in voller Höhe übernommen, ebenso die Kosten für Klassenfahrten und andere außerschulische Veranstaltungen. Die Arbeitsmittel der Lehrer und Schüler werden stets gepflegt und in gutem Zustand erhalten, Mitarbeiter werden in die Gestaltungsplanung der Schule umfänglich mit einbezogen und erhalten breiten Gestaltungsspielraum.

o   Gute Ausstattung

Alle festen Klassenräume haben interaktive Wandtafeln (Smartboards), in drei modernen Naturwissenschaftszentren mit 14 Fachräumen wird schulübergreifend gelernt und geforscht, die hochwertige Möblierung und freundliche Gestaltung erleichtern das Lernen. Die Sporthallen, Musik- und Klassenräume enthalten eine moderne Ausstattung und zeitgemäße Lernmaterialien.

o   Schulhofgestaltung

Zahlreiche schülerfreundliche Spielgeräte und Sportmöglichkeiten, ein großer Rasenplatz, viel freie Fläche und Möglichkeiten zum Freiluftunterricht laden zum Durchatmen unter freiem Himmel ein.

o   IT-Ausstattung

Zwei Informatikräume und drei mobile Notebookwagen, Schüler-PCs in der Schulbibliothek, Smartboardkameras und Tablet-Lösungen, überall verfügbares WLAN, digitale Raum- und Vertretungsplanung, eine Lernplattform und einiges mehr unterstützen die Kommunikation und Organisation von Schule und Unterricht.

c.  Wertschätzendes Schulklima

Ein wertschätzendes Schulklima stellt für uns eine notwendige Voraussetzung für motiviertes und angstfreies Lernen dar. Zudem ist es eine wirksame Prävention gegen Gewalt, Drogen- und Alkoholmissbrauch und andere Fehlentwicklungen. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter entscheidet maßgeblich mit über den Bildungserfolg von Schule. Wertschätzung ist ein wichtiger Baustein, um diese Zufriedenheit zu erreichen.

Wertschätzung zeigt sich bei uns durch Zuhörenkönnen und Einsatzbereitschaft, Sauberkeit, Höflichkeit und Respekt, Rücksichtnahme und Anerkennung von Eigenschaften und Leistungen, Fordern und Förderung, persönliche Beziehungen, gemeinsame Ziele und Aufgaben und Dankbarkeit gegenüber Gott.

o   Lehrerandachten

Die Lehrerandachten sind ein wichtiger Teil der Schulkultur. Die Grundlage für die Zusammenarbeit im Kollegium ist der persönliche Glaube an Jesus Christus und die Orientierung an Gottes Wort. In den von Lehrkräften, Schulleitungsmitgliedern und Vorstandsmitgliedern gehaltenen Lehreran­dachten vor Beginn des Schultages findet ein gegenseitiges Ermutigen, Ermahnen, Neuausrichten, Aufbauen und Stärken statt. Im Gebet stellen wir uns, unsere Schüler und unsere Arbeit ganz bewusst in die Verbindung, Abhängigkeit und unter den Segen Gottes.

o   Vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schulträger, Familien, Gemeinden und Schule

Die August-Hermann-Francke-Gesamtschule legt als Elternschule Wert auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenar­beit von Gemeinden, Eltern, Lehrern, Schulleitung und Schulträger. Der aus Gemeindevertretern bestehende Vorstand repräsentiert dabei die Elternschaft. Im operativen Geschäft gibt es zahlreiche Steuer­gruppen, Gesprächsanlässe, gemeinsame Veranstaltungen, in denen alle am Schulalltag Beteilig­ten eng zusammenarbeiten. Über den Förderverein, den Beirat, die Schulkonferenz, die Schulpflegschaft, die Klassenpflegschaft, über Klassenfeste und Aktionen sollen Eltern so viel wie möglich eingebunden werden. Die Elternmeinung ist uns wichtig. Auch das gemeinsame Gebet vor Sitzungen und Gesprächen gehört für uns selbstverständlich zum Miteinander.

o   Miteinander sprechen, miteinander leben

Alle Lehrer sind per E-Mail dienstlich erreichbar. Für eine zielführende Kommunikation von Eltern mit Lehrern gibt es zudem in Problemfällen ein klares Konfliktmanagement. Das Elternhandbuch hilft in allen wichtigen Fragen, der Service-Bereich der Homepage hält im Downloadbereich wichtige Infos und Formulare für Eltern und Schüler bereit. Die Klassenlehrer besuchen alle Eltern ihrer Kinder und pflegen den persönlichen Kontakt. Das Schülerheft bietet den Schülern viele nützliche und sinnvolle Informationen, dient dem Selbstmanagement und der schnellen Kommunikation mit den Eltern. Die Führung des Schülerheftes ist Pflicht für alle Schüler bis Klasse 10. Für die Schüler der Jahrgänge 8-10 gibt es einmal jährlich Schülersprechtage für eine feste persönliche Gesprächszeit mit dem Klassenlehrer.

o   Klassenfahrten und Studienfahrten

Schulwanderungen und Schulfahrten, Schullandheimaufenthalte, Studienfahrten und internationale Begegnungen – im Folgenden Schulfahrten – sind Bestandteile der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schulen. Sie dienen ausschließlich Bildungs- und Erziehungszwecken und müssen einen deutlichen Bezug zum Unterricht haben, aus dem Schulprogramm erwachsen und im Unterricht vor- und nachbereitet werden.[4]

Klassenfahrten sind selbsterlebte Erfahrungen und ermöglichen dadurch ein vertieftes Lernen. Sie fördern das Zusammenleben und gegenseitige Verständnis aller am Schulleben Beteiligten und dienen der Begegnung mit der Schöpfung Gottes, mit fremden Landschaften und anderen Menschen. Sie sollen darüber hinaus Anstöße vermitteln zur gesunden Lebensführung und sinnvoller Freizeitgestaltung und ein Verständnis für Geschichte und Heimat sowie Einblicke in die Berufs-/Arbeitswelt vermitteln.

An der August-Hermann-Francke-Gesamtschule werden folgende mehrtägige Klassenfahrten durchgeführt:

·        Jg. (5 u./o.) 6:   Eine Klassenfahrt mit regionalem Ziel (max. 100 km Entfernung);

Kosten: max. 150,- €. Werden zwei Klassenfahrten durchgeführt, so sind die Gesamtkosten nicht höher als 150,- €.

·        Jg. 8:                  Eine Klassenfahrt mit nationalem Ziel (Deutschland); Kosten max. 180,- €

·        Jg. 10:                Abschlussfahrt mit nationalem oder internationalem Ziel; Kosten max. 280,- €

Darüber hinaus werden folgende Studienfahrten angeboten:

·         Jg. 8: Studienfahrt nach England

·         Jg. 10: Studienfahrt nach Auschwitz/Polen

·         Jg. 10: Studienfahrt nach Paris (in Kooperation mit dem Gymnasium)

o   Schulsozialarbeit

Der Auftrag der Schulsozialarbeit der August-Hermann-Francke-Gesamtschule besteht in der Beratung und der Unterstützung von Schülern, Eltern und Lehrern. Der Schulträger hat dafür im Schulzentrum Räumlichkeiten für Beratung und Verwaltungsarbeit bereitgestellt. So kann die Beratung oder auch die unterrichtliche Beobachtung von Schülern während der Unterrichtszeit erfolgen.

Das folgende Schaubild stellt die Schwerpunkte der Tätigkeit dar. Weitere Einzelheiten können dem Konzept der Schulsozialarbeit entnommen werden.

"Übersicht folgt in Kürze"

 

o   Präventionsarbeit

Unter Prävention verstehen wir vor allem einen Lebensstil statt zuerst Projektarbeit. Denn unter vorbeugendem Handeln verstehen wir eine Lebensschule, in der die Vermittlung von gesunden und persönlichkeitsfördernden Werten fortlaufend den Schulalltag prägt.

Der zentrale Ausdruck unseres christlichen Miteinanders sind intakte Beziehungen. Dabei verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, in dem wir alle Dimensionen des Menschen als Beziehungswesen mit einschließen. Es ist deshalb unser Ziel und damit ein Ausdruck des Selbstverständnisses unserer Schule, dass Schüler lernen, eine gesunde Beziehung zu sich selbst, den anderen, ihrer Umwelt und Gott aufzunehmen und zu gestalten.

Daraus ergeben sich schlussfolgernd vier Bereiche, die wir in den Fokus unserer präventiven Maßnahmen stellen und die damit unsere Handlungsbasis darstellen:

·         Maßnahmen zum Aufbau und zur Förderung einer gesunden Persönlichkeit

·         Gestaltung einer Atmosphäre, in der vertrauensvolle Beziehungen zueinander im Schulalltag ermöglicht und gestärkt werden

·         Förderung des Umweltbewusstseins und des Denkens in größeren Zusammenhängen

·         Integration geistlichen Lebens in den Schulalltag

Dabei ist es selbstverständlich, dass wir nicht nur Schüler im Blick haben, sondern auch Lehrer und alle anderen Mitarbeiter unserer Schule.

Details zur curricularen Einbindung und zu Projekten finden sich in unserem Präventionskonzept.

o   Lehrergesundheit

Lehrergesundheit ist ein wichtiges Thema für unsere Schule und zeigt sich praktisch in der Gründung eines Ausschusses, der sich aus Lehrern und Mitarbeitern der Schulsozialarbeit zusammensetzt. Die Arbeit dieses Ausschusses hat das Ziel, hilfreiche Arbeitsbedingungen zu fördern, lehrerentlastende Strukturen aufzubauen sowie Angebote für die Lehrergesundheit zu etablieren (z.B. Lehrersport, PACE-Zirkel im Fitnessraum, Gesundheitsangebote). Zur Erfassung des Ist-Zustandes wurden 2013 alle Lehrer durch einen umfangreichen Fragebogen zum Thema Lehrergesundheit befragt. Besonders die Kategorien Schulklima, Schulleitung, Gesundheitsempfinden und Schulstrukturen wurden hierbei in den Fokus der Abfrage gestellt.

Als ein Ergebnis dieser Umfrage hat der Schulträger den Lehrern ab dem Schuljahr 2014/15 auf dem Schulgelände eine Ruhezone mit mehreren Räumen zur Verfügung gestellt.

In besonders belastenden Situationen von Lehrkräften werden von der Schulleitung im gemeinsamen Gespräch Möglichkeiten der Entlastung gefunden.

Der Ausschuss Lehrergesundheit evaluiert die Rahmenbedingungen zur Lehrergesundheit und macht Vorschläge zur weiteren Verbesserung an die Lehrerkonferenz.

o   Gesunde Schule

Neben der Lehrergesundheit ist uns die Gesundheit der Schüler ein Anliegen. Zu den gesundheitsförderlichen Angeboten zählen Bewegungsmöglichkeiten durch den Schulsport, unsere jährlichen Jahrgangsstufensportturniere, ein sehr großer Schulhof mit vielen Spielgeräten und Sportmöglichkeiten, regelmäßige außerschulische Sportwettbewerbe im Verband des VEBS (Verband evangelischer Bekenntnisschulen) und im Kreis Lippe, verbunden mit der darauf folgenden Belobigung erfolgreicher Schüler im FORUM. Möglichkeiten zur Stärkung der Konzentration durch Bewegungsübungen im Unterricht möchten wir ausbauen (Auftrag der Lehrerkonferenz). Wir möchten aber auch auf eine gesunde Ernährung der Schüler achten. Dazu findet eine umfangreiche Aufklärung im Hauswirtschaftsunterricht statt und wir bieten Elternforen zum Thema „Gesunde Ernährung“ an. Wir möchten künftig auch erreichen, dass im Kiosk und bei den warmen Mahlzeiten in der Mensa stärker auf gesunde und ausgewogene Ernährung geachtet wird. Dafür erarbeitet die aus Schülern, Lehrern und Eltern bestehende Arbeitsgruppe „Gesunde Ernährung“ unter der Leitung einer Dipl. Ökotrophologin Ideenvorschläge für die Schulkonferenz.

Die Arbeitsgruppe evaluiert den Erfolg der Maßnahmen und macht weitere Vorschläge zur Verbesserung oder für Projekte an die Lehrerkonferenz.

Im Unterricht finden sich gesundheitsbezogene Inhalte in

Jg. 5

·         Religion: „Ich und die anderen – sozialer Umgang, gesundes Klassenklima“

·         Physik im Bereich Akustik: „Lärmschutz“

Jg. 5+6

·         Sport: „Sicheres Schwimmen – Erwerb des Jungendschwimmabzeichens in Bronze, Silber oder Gold“

Jg. 6

·         Biologie: „Körperlich und geistig fit“, „Gesunde Ernährung“, „Rauchen gefährdet die Gesundheit“

·         Sport: „Körpersignale wahrnehmen und begreifen – Der Zusammenhang von sportlicher Betätigung und Atmung, Herzkreislaufsystem und Körpertemperatur“

·         Religion: „Gesunde Umwelt, gesunde Menschheit – veranwortungsbewusster Umgang“

Jg. 7

·         Hauswirtschaft: „Nahrungspyramide“, „10 Regeln der DGE“, „Nährstoffe“, „Gesundes Frühstück“, „Nährstoffschonende Vorbereitung von Lebensmitteln“

·         Deutsch unter dem Aspekt Berichten und Appellieren: „Bericht von Unfällen zu Hause, in der Schule oder im Bus“

·         Biologie: „Lärm schadet der Gesundheit“

Jg. 8

·         Wirtschaft: „Arbeitsbedingungen Fließbandfertigung und Gesundheit“,

·         Hauswirtschaft: „Nährstoffe und ihre Funktion“, „Energiebedarf des Menschen“, „Übergewicht“, „Fastfood“

·         Sport: „Zirkeltraining zu Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit“

Jg. 9

·         Biologie: „Gesundheit und modernes Leben“, „Immunsystem“, „Impfung“, „Prävention“, „Vererbung von Krankheiten“

·         Deutsch: „Einfluss von Computerspielen auf die emotionale Gesundheit der Spieler“

·         Religion: „Liebe, Freundschaft, Ehe und Familie“

·         Wirtschaft: „Sozialversicherungen“

·         Physik: „Strahlenschäden beim Menschen“

·         Hauswirtschaft: „Lebensmittelzusätze“, „Convenience Food“

·         Sport: „Wie fit bin ich eigentlich? – Münchner Fitnesstest“

Jg. 10

·         WPI Naturwissenschaften: „Essen, Verdauung, Ernährungsformen, Fastfood, Diät, Lebensmittelproduktion und -konservierung“

·         Sozialpädagogik: „Behindertenpädagogik“

·         Chemie unter dem Aspekt Gesundheit und Krankheit: „Hygiene, Waschmittel und Medikamente“

·         Hauswirtschaft: „Bedeutung von Eiweiß für den Körper“, „Diäten und Essstörungen“,

·         Sport: „Gesundheitsorientiertes Krafttraining“

 

o   Elternforum

Da uns die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule sehr wichtig ist, bieten wir als Schule Elternforen an. Die Elternforen sind ein Informationsangebot, das sich speziell an die Eltern der Schülerschaft richtet. Sie finden in regelmäßigen Abständen etwa vier Mal im Jahr statt und greifen aktuelle Inhalte rund um die Themen Bildung, Förderung, Kinder, Jugend und Erziehung auf. Dabei stehen Vorträge mit namhaften Referenten, Musik-Events, kreative Gemeinschaftsprojekte sowie Filmbeiträge mit anschließenden Diskussionsrunden auf dem Programm. Im Anschluss bestehen Austauschmöglichkeiten bei einem Imbiss und am Büchertisch. Die Abende werden in einem Ausschuss geplant, der sich aus Lehrern sowie den Mitarbeitern der Schulsozialarbeit und den Schulpflegschaftsvorsitzenden zusammensetzt.

d.  Christliche Charaktererziehung

o   Andachten zu Beginn der ersten Unterrichtsstunde

Andachten und Schulfeiern stellen ein wesentliches Element in der geistlichen Gestaltung unseres Schullebens dar. Wir machen die Erfahrung, dass die Schüler Andachten und Schulfeiern als Bereicherung ihres Christseins schätzen.

Zu Beginn der ersten Unterrichtsstunde hält die jeweilige Lehrkraft eine Andacht mit den Schülern ihrer Lerngruppe. In den schülernahen und auf sie zugeschnittenen Andachten kommt unser Schulmotto „Leben lernen – Gott vertrauen“ zum Ausdruck. In den Andachten werden die Schüler eingeladen und herausgefordert, ein Leben mit und für Gott und nach Gottes Wertvorstellungen zu wagen und ihr Leben im Vertrauen auf Gott mutig anzugehen. Nicht zuletzt wird dadurch bewusst gehalten, dass wir auch Schule, Lernen und Unterricht in der Abhängigkeit von Gott sehen (Apg. 17,28 und 1.Kor.10,31) und somit das Schulgeschehen Gott und seinem Segen anbefehlen. Dabei führen nicht immer nur die Lehrer die Andachten durch, die Schüler sind eingeladen, selbst Andachten zu übernehmen und mitzugestalten.

o   Schulgottesdienste – Schülerforum „Gott und die Welt und ich“

In den etwa acht bis neun auf das Schuljahr verteilten Schülergottesdiensten  nehmen wir uns bewusst Zeit, um über Gott, unsere Welt und uns selbst nachzudenken.

In auf die jeweilige Altersgruppe der Schüler abgestimmten Kurzpredigten beschäftigen wir uns mit praktischen, alltagsrelevanten und herausfordernden Themen, die das Vertrauen in Gott stärken und den Schülern Orientierung geben, um für sich zu klären, wie sie ein sinn- und wertvolles Leben für Gott, die Gesellschaft und sich selbst leben können.

Außerdem hat die Schulleitung darin die Gelegenheit, zentral wichtige Informationen an die Schülerschaft zu bringen. Es werden Schüler gewürdigt, die besondere Leistungen erbracht haben (z.B. bei Sportwettbewerben).

Immer wieder werden besondere Projekte vorgestellt oder externe Referenten eingeladen, die von ihrer Arbeit berichten.

Es ist ein Ziel, in den Gottesdiensten eine hohe Beteiligung von Schülern zu erreichen, indem diese in die Gestaltung der Themen mit eingezogen werden und in unterschiedlichen Bereichen mitarbeiten (z.B. Tontechnikteam, Schülerbands, …).

o   Lehrervorbild

Lehrer sind nicht nur Lernbegleiter, sie prägen vor allem durch ihr Vorbild. Bildung braucht Bindung, Erziehung und Beziehung. Nach unserem Verständnis findet Erziehung durch Vorbild, Ermutigung, Belehrung, Zurechtweisung und Strafe statt. Das sind Erziehungsaufgaben, die parallel zur lehrplanmäßigen Bildung laufen. Die Bindung an und die Beziehung zum Lehrer weckt die Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft und schöpft so die Potenziale der Schüler aus. Respekt und Rücksicht sind dabei zentrale Werte. Als Christen sind wir uns unserer Fehlbarkeit und Irrtumsfähigkeit bewusst, dürfen bei Versagen Vergebung erbitten und schenken und offen mit unseren Schwächen umgehen. Auf dieser Basis wollen wir eine Kultur des Verständnisses zwischen Eltern, Schülern und Lehrern leben.

o   Einsatz für den Nächsten

Damit der Schulweg bzw. die Fahrt zur Schule für alle Schüler problemloser wird, bietet die Schule in Zusammenarbeit mit der BVO und der Polizei eine Ausbildung zum Busbegleiter an.

Im Rahmen dieser Ausbildung absolvieren die zukünftigen Busbegleiter ein Deeskalations- und Kommunikationstraining, durch das es ihnen möglich wird, sich selbstbewusst einzumischen, ohne dabei provokant zu wirken. Das gesellschaftliche Engagement der Jugendlichen wird dabei gefördert. Sie gewinnen an Selbstbewusstsein, an Teamfähigkeit und Ausdruckskompetenz.

An den Bushaltestellen auf dem Schulgelände helfen die Busbegleiter darüber hinaus mit, dass das Einsteigen in die Busse rücksichtsvoll geschieht.

Unsere Busbegleiter setzen sich so für Schwächere ein und helfen, gerade auch deren Interessen zu stärken.

Unser Schulsanitätsdienst (SSD) besteht aus ca. 40 Schülern der Gesamtschule und des Gymnasiums hauptsächlich aus den 9. und 10. Klassen. Gegen Ende der 8. Klasse werden neue Schulsanitäter geworben, die zur Vorbereitung auf den Dienst, bei und durch uns beschult, den Ersthelferschein erwerben.

Als gemischte Gruppe aus erfahrenen und „frischen“ SSDlern erfüllen die Schüler im Schulalltag selbstständig Ersthelfer-Aufgaben und kümmern sich u.a. um das Auffüllen der Rotkreuzkästen.

Schulungen finden das Schuljahr über 14-tägig statt. Wöchentlich gibt es ein Pausen-Treffen, in dem Vorfälle während des Dienstes besprochen und Schulungen oder Sondereinsätze (z.B. bei Turnieren) geplant werden.

Durch den SSD werden die Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und die Sozialkompetenz der Schüler gestärkt.

Im Rahmen der Arbeit der Schülervertretung (SV) werden die Klassensprecher aktiv in die Gestaltung vieler Bereiche des schulischen Lebens einbezogen. Die wichtigste Aufgabe der SV ist es, sich für die Interessen und Rechte der Schüler einzusetzen. In den regelmäßig stattfindenden SV-Sitzungen werden aktuelle Projekte und Aktionen besprochen. Zudem haben Schüler hier besonders die Möglichkeit, sich über Probleme mit Lehrern, Missstände an der Schule usw. auszutauschen. Dabei lernen die Schüler einen respektvollen Umgang miteinander, sie entdecken Möglichkeiten, Eigenverantwortung zu übernehmen, für ihre Mitschüler einzustehen sowie Strategien für Konfliktlösungen zu entwickeln. Unterstützung bekommen sie dabei von den Vertrauenslehrern, die ihnen inner- und außerhalb der SV-Sitzungen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Aus ihren Reihen wählt die SV den Schulsprecher und dessen Vertreter. Diese vertreten die Schülerschaft in der Schulkonferenz, um sich dort gemeinsam mit Lehrern und Eltern über wichtige Fragen des Schulalltags abzustimmen.

Einmal im Jahr findet ein Klausurwochenende mit den Schülervertretungen und Vertrauenslehrern zur Schulung der SV und Pflege der Gemeinschaft statt.

e.  Potenzial der Schüler fördern

o   Lern- und Leistungsförderung

Wir sehen jeden Schüler als einzigartiges Geschöpf mit individuellen Begabungen, Interessen und auch je eigenen Schwierigkeiten beim Lernen. Deshalb gestalten wir den Unterricht und das Schulleben unter der Zielperspektive, das Lernen und Leisten der Schüler bestmöglich zu begleiten.

·         Der Übergang zur Gesamtschule ist gekennzeichnet durch eine enge Kommunikation mit den Grundschullehrkräften der Kinder. Er wird begleitet durch Diagnose- und Fördermaßnahmen zur sprachlichen Entwicklung sowie durch die Vermittlung von grundlegenden Lern- und Organisationsstrategien.

·         Wir geben Möglichkeiten, die eigenen Interessen und Begabungen zu entdecken und zu entwickeln, und beraten Eltern und Kinder insbesondere im Blick auf die konkrete Gestaltung der Schullaufbahn und der Berufswahl.

·         Die eigene Begabung und Leistungsfähigkeit werden in vielfältigen Zusammenhängen herausgefordert und gewürdigt, beispielsweise in besonderen Klassendiensten, in Präsentationen von Unterrichtsprodukten sowie in schulinternen und schulübergreifenden Wettbewerben.

·         Bei Lernschwierigkeiten finden wir im Gespräch zwischen Elternhaus und Schule individuelle Maßnahmen zur Förderung des Kindes.

Zur Koordination und Weiterentwicklung der Lern- und Leistungsförderung wurde im Schuljahr 2013/14 eine Beförderungsstelle geschaffen. Weitere Details sind dem Konzept zur Lern- und Leistungsentwicklung zu entnehmen.

o   HA+

Bei HA+ werden Schüler der 5. bis 8. Klassen bei der Anfertigung ihrer Hausaufgaben betreut. In Kleingruppen (von ca. drei Personen) bekommen sie Hilfestellung bei Verständnisschwierigkeiten und können darüber hinaus einzelne Lerninhalte wiederholen und vertiefen. An Tagen, an denen keine Hausaufgaben anfallen bzw. wenn diese erledigt sind, sollen mit den Kindern die individuell bestehenden Wissenslücken aufgearbeitet werden. Hierfür steht ein umfangreiches Sortiment an Übungs- und Lernmaterial zur Verfügung. Zudem sollen die Kinder in ein selbstständiges Lernen und Arbeiten gebracht werden, damit sie ihre weitere Schullaufbahn möglichst eigenständig beschreiten können. Dazu werden ihnen verschiedene Lern- und Arbeitstechniken vermittelt.

Die Betreuung übernehmen qualifizierte Schüler der Oberstufe des AHF-Gymnasiums sowie der Jahrgangsstufe 10 der AHF-Gesamtschule. Die Qualitätssicherung und Koordination dieser Arbeit liegt in der Verantwortung der Schulsozialarbeit. Die Betreuer müssen bei ihrer Bewerbung eine von ihren Fachlehrern ausgestellte Bescheinigung über ihre Eignung für die HA+-Arbeit vorlegen. Dann folgt eine umfassende Schulung zu Beginn jedes Schuljahres.

Folgende Ziele verfolgen wir mit der HA+-Arbeit:

·         Hilfe zur Selbsthilfe

·         „Schüler helfen Schülern“

·         Förderung der Begabungen der Schüler

·         Steigerung der sozialen und emotionalen Kompetenzen

·         Förderung der Beziehungen untereinander

·         Christliche Charaktererziehung

o   LRS-Förderung

Aus unterschiedlichen Gründen kann es passieren, dass Schüler in ihrer sonst guten Leistungsfähigkeit durch eine unzureichend ausgebildete Lese- oder Rechtschreibkompetenz eingeschränkt sind. Die Gesamtschule hat das Ziel, diese Fertigkeiten durch gezielte Förderung so zu verbessern, dass dem Schüler eine Leistung möglich wird, die seinem Potenzial entspricht. In kleinen Fördergruppen schulen die Teilnehmer ihre Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit und durchlaufen ein individuell angepasstes Training zum Lesen und Schreiben. Ergänzt wird die Förderung durch weitere, individuell abgestimmte Maßnahmen, die den bestehenden Nachteil im Unterricht und in der Leistungsbewertung ausgleichen sollen.

o   Berufswahlberatung

Für die Berufsorientierung steht der AHF-Gesamtschule und dem AHF-Gymnasium durch Unterstützung des Schulträgers ein vollzeitlicher Berufsberater zur Verfügung. Damit erhält die Zukunftsplanung der Schüler eine noch stärkere Betonung.  Die Unterstützung der Schüler ist uns dabei ein besonderes Anliegen, z.B. wird Schülern des Jg. 9, die bis zu den Weihnachtsferien keinen Praktikumsbetrieb gefunden haben, ein „Praktikumspate“ zu Verfügung gestellt, der den Bewerbungsprozess als Coach aktiv unterstützt. Um das wichtige Thema Zukunft im Bewusstsein zu behalten, erfolgt in jeder Lehrerkonferenz ein obligatorischer „Bericht aus der Berufswahl“.

Die in der Übersicht genannten Angebote sind im Jahresplan der AHF-Gesamtschule fest verankert (s. Homepage). Mit der Berufsberatung eng verzahnt ist im Ergänzungsstundenbereich das Wahlpflichtangebot „Zukunftswerkstatt“. Etwa 2/3 der Schüler nutzen dieses Angebot zur Berufswahlvorbereitung.

                        Die folgende Grafik macht unser Angebot zur Berufswahlorientierung deutlich:

 "Übersicht folgt in Kürze"

 

 

o   Außerschulische Freund- und Partnerschaften

Wir profitieren von einer engen Vernetzung der Partnerschulen innerhalb des Christlichen Schulvereins, die sich in einem gemeinsamen Sportverein, gemeinsamen AGs, Schulfesten, Projekten, Steuergruppen u.v.m. zeigt.

Über die dem Schulverein verbundenen Kirchen und Freikirchen pflegen unsere Schüler schulübergreifend auch in ihrer Freizeit Kontakt miteinander.

Wir pflegen Freundschaften zu Schulen und Einrichtungen im In- und Ausland, wie dem VanLodenstein College aus Amersfoort, mit dem zweimal im Jahr ein intensiver Schüler- und Lehreraustausch stattfindet. Die Treffen sind zweisprachig in Englisch und Deutsch gehalten und fördern die Freundschaft zwischen den holländischen und deutschen Lehrern und Schülern.

Daneben verbindet uns eine Partnerschaft mit Eben-Ezer in Lemgo und Detmold, die sich einerseits in Exkursionen und gegenseitigen projektbezogenen Besuchen ausdrückt, aber auch in persönlichen Freundschaften und Beziehungen.

Im Rahmen der Berufsvorbereitung haben wir intensiven Kontakt mit der Agentur für Arbeit durch Beratung hier in der Schule und Besuchen des BIZ und verschiedener Angebote der Agentur.

Wir pflegen eine jahrgangsübergreifende Kooperation mit dem Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, das sich auf dem Gelände der Gesamtschule befindet und europaweit einzigartig ist. Das Museum bietet unseren Schülern mit Migrationshintergrund eine qualifizierte Möglichkeit, sich mit ihrer Herkunft auseinanderzusetzen.

Wir sind sehr eng mit dem Verband evangelischer Bekenntnisschulen (VEBS)verbunden, der als Mitglied der Evangelischen Allianz Deutschland Schulungen für Lehrer und Mitarbeiter anbietet und den Schüleraustausch fördert, wie z.B. über das jährlich stattfindende deutschlandweite Sportfestival in Frankfurt oder Hamburg.

Daneben halten wir weltweit Kontakt zu christlichen Schulen im englischsprachigen Raum, wie Australien (Melbourne und Sydney), den USA, Kanada und nutzen auch Angebote europäischer und internationaler christlicher Schulverbände wie Eureca oder dem ACSI.

Ende November jedes Jahres haben wir Gastschüler aus Paraguay, die für drei Wochen bei Schülern unserer Schulen untergebracht sind und unsere christlichen Schulen, das Land und die Kultur kennenlernen.

Wir unterstützen den Aufbau von Schulen in Ruanda und fördern die Bildung und christliche Erziehung von Kindern dort. Zur Unterstützung der Arbeit wurden schon Sponsorenläufe und Spendenaktionen durchgeführt und und es sind weitere Projekte geplant. Einige Klassen haben über die Organisation „Compassion“ Patenschaften für Kinder aus sehr armen Verhältnissen in Ruanda und anderen Ländern übernommen und engagieren sich damit für die Besserung ihrer Lebensverhältnisse.

Einmal im Jahr besteht in den Sommerferien für die älteren Schüler und für Lehrer die Möglichkeit, sich über das vom Schulträger organisierte Programm „Einsatz für Jesus“ (EfJ) über einen Zeitraum von 1-3 Wochen im In- und Ausland in christlich-caritativen Projekten zu engagieren. Zielländer sind bisher Rumänien, Ukraine, Ruanda, Litauen und Deutschland. Unterstützt werden dabei Organisationen und Kontakte vor Ort. Die Einsatzgruppen werden von Lehrkräften geleitet.

o   Vorlesewettbewerb

Alle 6. Klassen der Gesamtschule nehmen am Vorlesewettbewerb teil, der jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgerichtet wird. Die Herausforderung, einen Textausschnitt so vorzulesen, dass die Zuhörer ihn miterleben können, verfolgt das Ziel, Interesse am Lesen zu wecken und die besten Vorleser der Schule zu würdigen. Der Wettbewerb startet klassenintern, in einer zweiten Runde wird der Schulsieger gekürt, der vom Börsenverein danach zur Teilnahme am Regionalentscheid eingeladen wird.

o   Sportwettbewerbe

Jedes Jahr haben die Schüler die Möglichkeit, sich in sportlichen Wettkämpfen mit den anderen Klassen der gleichen Jahrgangsstufe zu messen. Dabei nimmt jede Klasse an einem Jahrgangsturnier teil, in dem die Wettkämpfe jeweils in einer anderen Mannschaftssportart ausgetragen werden. Ziel dieser Sportwettbewerbe ist zum einen, die eigene Mannschaftsleistung mit der der anderen Klassen zu vergleichen. Zum anderen stärken die Wettbewerbe und die dazugehörige Vorbereitung die Klassengemeinschaft. Die Sportwettbewerbe stellen im sportlichen Bereich den Höhepunkt eines jeden Jahres dar.

Folgende Turniere finden über das Schuljahr verteilt statt:

Jg. 5: Völkerball, Jg. 6: Indiaca, Jg. 7: Fußball, Jg. 8: Basketball, Jg. 9: Handball, Jg. 10: Volleyball

o   Klassenraumgestaltungswettbewerb

Jährlich findet in den Jahrgängen 5 bis 7 ein Wettbewerb um den schönsten Klassenraum statt. Dreimal werden die Klassenräume im Schuljahr von einer Jury, bestehend aus Hausmeistern und Lehrkräften, bewertet. Kriterien sind dabei vor allem die Sauberkeit und Ordnung, ein erkennbares christliches Klassenmotto, eine kreative Gestaltung und natürlich auch die Präsentation von Unterrichtsergebnissen.

Gerade Schüler der Unterstufe lassen sich durch einen solchen Wettbewerb motivieren, ihre Kreativität und Geschicklichkeit zum Wohl der Klasse einzusetzen.

Finanziert werden die Geldpreise von einer privaten Schulstiftung.

o   Malwettwerb zur Jahreslosung

„Die Jahreslosung der christlichen Kirchen wird von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) ausgewählt. Die Auswahl findet stets vier Jahre im Voraus statt. Wichtige Gesichtspunkte sind, dass eine zentrale Aussage der Bibel in den Blick kommt, und zwar in einprägsamer und möglichst knapper Formulierung, ein Bibelwort, das in besonderer Weise ermutigen, trösten, Hoffnung wecken oder auch aufrütteln und provozieren kann.“[5]

In einem gemeinsamen Wettbewerb der Gesamtschule und des Gymnasiums versuchen Schüler aller Jahrgangsstufen, die jeweilige Jahreslosung in einem Bild darzustellen. Kunstlehrer und Mitglieder der Schulleitungen wählen einen Gesamtsieger und Jahrgangssieger aus.

Das Bild des Gesamtsiegers wird als großformatiges Wandbild im Schulfoyer ausgehängt.

o   Musikförderung

Die Schüler haben im Nachmittagsbereich die Möglichkeit, in einer Schülerband mitzuspielen. Dabei werden sowohl das Zusammenspiel der verschiedenen bandrelevanten Instrumente, wie Schlagzeug, Bass, E-Gitarre, Akustik-Gitarre und Keyboard, als auch der Gesang gefördert. Es werden jedes Jahr mindestens drei Bands zusammengestellt, die jeweils Schüler aus zwei Jahrgängen aufnehmen (5./6. Jg., 7./8. Jg., 9./10. Jg.).

Zu den Zielen des Bandcoachings gehört vor allem die intensive Vorbereitung der Gesangsbegleitung für die monatlich stattfindenden Gottesdienste. Die Schüler werden dabei auch immer wieder ermutigt, ihre Beziehung zu Gott zu pflegen und so den Lobpreis authentisch anleiten zu können. Außerdem können die Schüler durch Besuche von Konzerten und Musikmessen, Bühnenerfahrungen außerhalb der Schule und Studioaufnahmen weitere Erfahrungen mit Musik sammeln.

o   Arbeitsgemeinschaften (AGs)

Arbeitsgemeinschaften sind Kleingruppen von ca. 8-30 Schülern. Sie finden außerhalb der Unterrichtszeit unter Leitung einer erwachsenen Person statt. Unter anderen werden folgende AGs angeboten: Fußball, Basketball und Volleyball für Jungen und Mädchen, Kochen, Textile Werkstatt, Because we can, Mofa, Schulsanitätsdienst, Schulband, DELF.

In erster Linie dürfen die Schüler in den ca. 20 AGs unserer Schule Spaß und Freude in einer beurteilungsfreien Zone erleben. Der Fokus liegt aber auch auf der Förderung der Begabungen und Talente der Schüler sowie deren Beziehungen untereinander. Gleichfalls sollen soziale und emotionale Kompetenzen vermittelt und/oder gesteigert werden: z.B. durch die Eingliederung in eine Gruppe, durch das Erlernen von freiwilliger Verbindlichkeit, das Einhalten von Regeln und gemeinsam gefassten Vereinbarungen, sowie auch durch den Umgang mit stärker oder schwächer begabten Teilnehmern.

a.  Entwicklungsziele

Umfragen unter den Beteiligten unserer Schule zeigen uns, was wir bereits gut machen und wo wir noch Veränderungen anstreben müssen.

i.  Entwicklungsziele I – kontinuierliche Aspekte

Die August-Hermann-Francke-Gesamtschule hat 2013 begonnen, kontinuierlich eine Evaluation bestimmter Bereiche ihrer Arbeit vorzunehmen.

I. Umfassende Evaluation (Vollerhebung)

Stand

verantwortlich

Reflektion mit

1. Lehrergesundheit

 

2. Schülerzufriedenheit

 

3. Elternzufriedenheit

2013

 

2013

 

2013

Schulsozialarbeit

 

Schulleitung

Koordinator EUS*

Schulleitung

Koordinator EUS*

LK, Schulträger, Schulkonferenz

LK, Schulpflegschaft, SV

LK, Beirat, Schulträger

 

Schulpflegschaft, Schulkonferenz

II. Teilerhebungen

 

 

 

4. Ergebnisse der Lernstandserhebung 8

5. Ergebnisse der ZP 10

 

6. Zahl der Abschlüsse mit Q-Vermerk

7. Vergleich der Schulformempfehlung der Grundschule mit Abschlüssen 10

8. Schülerfeedback am Ende des Unterrichts

2014

 

2014

 

2013

2013

 

stetig

Fachkonferenzen D, E, M

Koordinator Abt. II

 

Koordinator Abt. II

Schulleiter

 

Sekretariat,

Fachlehrer

LK, Schulkonferenz, Schulträger, MSW NRW, Eltern

LK, Schulträger, Schulkonferenz, Schulpflegschaft, MSW NRW

LK, Schulträger

 

 

Schulträger,

LK, Schulkonferenz

* Evaluation und Schulentwicklung

ii.  Entwicklungsziele II - Jahresziele

Jahresziele der August-Hermann-Francke-Gesamtschule

2013/14

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

9

10

11

12

1

2

3

4

5

6

7

Lehrergesundheit, Gesunde Schule

Feedback-Kultur entwickeln

Digitale Medien, Cybermobbing

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2014/15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

9

10

11

12

1

2

3

4

5

6

7

Feedback-Kultur weiterentwickeln

QA-NRW

2015/16

8

9

10

11

12

1

2

3

4

5

6

7

QA-NRW

Rahmenkonzept Charakterprägung

2016/17

8

9

10

11

12

1

2

3

4

5

6

7

Rahmenkonzept Charakterprägung

2017/18

8

9

10

11

12

1

2

3

4

5

6

7

Diagnostik und Leistungserfassung

 

2018/19

8

9

10

11

12

1

2

3

4

5

6

7

Weiterentwicklung Methodencurriculum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Juli 2019

 

 

grün

beschlossene Ziele

 

 

 

 

 

 

gelb

Ziele im Abstimmungsprozess

 

 

 

 

weitere Ziele: Sprachfähigkeit der Schüler fördern, Charaktererziehung: Selbstbewusstsein fördern

b.  Arbeitsplan

i.  Zur kontinuierlichen Evaluation der Entwicklungsziele I – siehe a.

ii.  Zu den Entwicklungszielen II setzen wir uns diesen Zeitplan:

Jahresziele

Eval. wann

verantwortlich

Evaluation

Reflektion mit

Lehrergesundheit, gesunde Schule

Okt. 2013

 

Schulsozialarbeit, Didaktischer Leiter

Lehrerbefragung,

Schülerbefragung

LK, SV, Schulträger, Schulkonferenz

Feedback-Kultur

Nov. 2014

Didaktischer Leiter,

Koordinator EUS

Lehrerbefragung,

Schülerbefragung

LK, SV, Schulkonferenz

QA-NRW

Febr. 2016

Steuergruppe QA,

Koordinator EUS*

Eltern-, Lehrer-, Schülerbefragung

LK, Schulkonferenz, BezReg

Rahmenkonzept Charakterprägung

Mai 2017

Steuergruppe Schulentwicklung,

Koordinator EUS

Eltern-, Lehrer-, Schülerbefragung

LK, SV, Schulpflegschaft, Schulkonferenz

Diagnostik und Leistungserfassung

Mai 2018

 

Koordinatorin Lern- und Leistungsentwicklung

Lehrerbefragung,

Stichprobenanalyse

LK, Schulkonferenz

 

Methodencurriculum

Jun. 2019

Didaktischer Leiter

Lehrerbefragung

LK

EUS: Evaluation und Schulentwicklung; QA: Qualitätsanalyse; LK: Lehrerkonferenz; SV: Schülervertretung

iii.  Inhalte und Maßnahmen

Jahresziele

Inhalte

Maßnahmen/Konsequenzen

Lehrergesundheit, gesunde Schule

Stimmtraining, Stressmanagement, Umfrage zur Lehrergesundheit,

Ranzen-Wiege-Projekt

 

Ab Sj. 2014/15: Lehrer-Ruhezone vom Schulträger eingerichtet, Lärmampeln,

jahrgangs- und fachübergreifende Anschaffung von Schulbüchern für zu Hause,

Einrichtung der Arbeitsgruppe „Gesunde Ernährung“

Feedback-Kultur

Ergebnisse der Hattie-Studie analysieren

Selbsteinschätzungbögen für Schüler entwickelt und Feedback am Ende des Unterrichts erprobt

QA-NRW

Qualitätstableau der QA

offen

Rahmenkonzept Charakterprägung

Rahmenplan des St.Philipps College (AUS) auf unsere Schulsituation anwenden

offen

Diagnostik und Leistungserfassung

offen

offen

Methodencurriculum

Rahmenkonzept entwickeln

offen

c.  Fortbildungsplanung

Die Fortbildungsplanung an der August-Hermann-Francke-Gesamtschule gliedert sich in zwei Bereiche:

i.  Fortbildungen im Rahmen der Zielvereinbarungen mit der Schulleitung

Zielvereinbarungsgespräche werden mit allen Lehrern im Abstand von zwei Jahren geführt. Dabei setzen sich die Lehrer in drei Bereichen stärkenorientiert Fortbildungsziele: im fachlichen Bereich, im überfachlichen Bereich und im Profilbereich. Alle Ziele werden mit der SMART-Methode formuliert und schriftlich festgelegt und nach zwei Jahren evaluiert. Im Rahmen der Jahresziele wird eines der drei Ziele auf ein Jahresziel abgestimmt.

ii.  Geplante Fortbildungstage mit dem Kollegium

Die Inhalte der Fortbildingstage  orientieren sich an den Jahreszielen und werden in Absprache mit der Lehrerkonferenz von der Schulleitung festgelegt.

Schuljahr

Klausurtage

Päd. Tag

SchiLF

Arbeits-LK

2013/14

Schulstart

Feedback

Feedback - John Hattie

Digitale Medien, Cybermobbing

Feedback

2014/15

Schulstart

QA-NRW

Feedback

QA-NRW

QA-NRW

2015/16

Schulstart

Rahmenkonzept Charakterprägung

QA-NRW

Rahmenkonzept Charakterprägung

Rahmenkonzept Charakterprägung

2016/17

Schulstart

Rahmenkonzept Charakterprägung

Rahmenkonzept Charakterprägung

Rahmenkonzept Charakterprägung

Rahmenkonzept Charakterprägung

2017/18

Schulstart

Diagnostik/ Leistungs-erfassung

Diagnostik/ Leistungs-erfassung

Diagnostik/ Leistungs-erfassung

Diagnostik/ Leistungs-erfassung

2018/19

Schulstart

Methoden-curriculum

Methoden-curriculum

Methoden-curriculum

Methoden-curriculum


 

(Unser Leitbild als Wort-Wolke)

 

Unser Leitbild als Wort-Wolke

 


[1] siehe Pädagogisches Konzept

[2] siehe Pädagogisches Konzept

[4] Abs. 1 der Richtlinien für Schulfahrten, BASS 14-12 Nr. 2, RdErl. d. Ministeriums für Schule und Weiterbildung v. 19.3.1997

Schulordnung

Präambel

Die Schulordnung der August-Hermann-Francke-Schule ist Bestandteil ihrer pädagogischen Konzeption. Sie versucht, mit einem Minimum an Regelungen ein Maximum an Ordnung herzustellen, damit ein friedliches und rücksichtsvolles Miteinander in unserer Schule möglich ist; gemäß 1. Kor. 14,33: “Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.” Bei der Umsetzung werden alle Verantwortlichen um Einsicht und Verständnis bei den Schülerinnen und Schülern bemüht sein, damit sie die positive Funktion von Ordnung in der Schule als Voraussetzung für das spätere Bestehen in der Gesellschaft erleben können.

A. Was besonders zu beachten ist

Im Schulbereich sowie auf dem Schulweg ist alles zu vermeiden, was Personen in Gefahr bringt. Insbesondere ist das Werfen mit Schneebällen und anderen Gegenständen unbedingt zu unterlassen. Ebenso ist das Mitbringen von Messern, Feuerwerkskörpern, Streichhölzern, Feuerzeugen, Laserpointern und anderen gefährlichen Gegenständen verboten.

Erzeugnisse mit pornographischem, gewaltverherrlichendem, rassistisch-diskriminierendem oder das Christentum und religiöse Überzeugungen anderer verächtlich machendem Inhalt werden an unserer Schule nicht geduldet. Verbotene Schriften und Gegenstände werden eingezogen und nur den Eltern oder Erziehungsberechtigten wieder ausgehändigt.

Besitz, Eigengebrauch oder Weitergabe von Drogen oder anderen Suchtmitteln kann die fristlose Kündigung des Schulvertrages zur Folge haben. Rauchen und Alkoholgenuss sind auf dem gesamten Schulgelände, in den Schulgebäuden, an den Bushaltestellen und bei allen Schulveranstaltungen verboten.

Jeglicher Handel ist ohne Genehmigung des Schulträgers und der Schulleitung auf dem Schulgelände und im Schulgebäude verboten.

Es wird erwartet, dass die Kleidung der schulischen Lern- und Arbeitsatmosphäre entspricht. Die Gestaltung des äußeren Erscheinungsbildes soll von Verantwortungsbewusstsein, gegenseitiger Rücksichtnahme und Respekt geprägt sein.

Aushänge (außer von der SV) und Flugblätter jeder Art bedürfen der Genehmigung durch den Schulleiter. Aushänge sind deshalb nur an den hierfür vorgesehenen Pinnwänden anzubringen.

Das Mitbringen von Wertsachen in die Schule geschieht auf eigenes Risiko. Alle Schüler und Schülerinnen sind verpflichtet, Wertsachen und Geld gesichert aufzubewahren. Die Schule haftet nicht für deren Verlust.

In Anlehnung an das Schulgesetz gilt, dass Schüler und Erziehungsberechtigte für die von Schülern verursachten Personen- und Sachschäden nach den gesetzlichen Vorschriften haften. Die Haftung umfasst auch die Verpflichtung zur pfleglichen Behandlung und pünktlichen Rückgabe des dem Schüler anvertrauten Schuleigentums.”

Fundsachen sind im Sekretariat abzugeben bzw. abzuholen.

Um Gemeinschaft und Kommunikation zu fördern, dürfen elektronische Unterhaltungsmedien (Walkmen, MP3-Player, Game Boy, ...) auf dem Schulgelände nicht benutzt werden. Während der Unterrichtszeit und bei Schulveranstaltungen müssen Handys ausgeschaltet sein. Bei Nichtbefolgung wird das Handy vorläufig eingezogen. Aufnahmen (in Bild und Ton) sind auf dem Schulgelände nur mit Erlaubnis der betreffenden Personen gestattet. Ein Veröffentlichung von Aufnahmen ohne das Einverständnis der dargestellten Personen verstößt gegen das Datenschutzgesetz und wird in unserer Schule nicht geduldet.

Aufgrund der Verschmutzungsgefahr ist das Kauen von Kaugummi auf dem Gelände untersagt.

Während des Aufenthaltes in den Klassenräumen muss das Sitzen auf den Fensterbänken und Heizkörpern aus Sicherheitsgründen unterbleiben.

Es sind sofort einer aufsichtsführenden Lehrkraft zu melden:

  • Unfälle auf dem Schulgelände und im Sportunterricht

  • Beschädigungen an den Gebäuden (u.a. auch an den Toiletten) oder Einrichtungsgegenständen

  • Diebstähle

Bei drohender Gefahr (Brand) ertönt das Alarmzeichen. Alle Schüler und Schülerinnen verlassen - entsprechend der erhaltenen Belehrung - sofort die Schulgebäude und versammeln sich an den angegebenen Plätzen.

Beim Fernbleiben vom Unterricht (Schulversäumnis) muss die Schule umgehend (spätestens am 2. Unterrichtstag) benachrichtigt werden. Bei Beendigung des Schulversäumnisses (bei längerem Schulversäumnis nach 14 Tagen) muss eine schriftliche Entschuldigung vorliegen.

B. Auf dem Schulweg

An der Bushaltestelle warten die Schüler und Schülerinnen auf dem Fußweg, bis der Bus angehalten hat. Erst dann steigen sie ein, ohne zu drängeln und zu schubsen. Während der Fahrt bleiben alle auf ihren Sitzplätzen sitzen.

Das Werfen mit Gegenständen ist ebenso zu unterlassen wie unnötiger Lärm.

Während der Busfahrt aufgetretene Störungen bzw. Beschwerden sind sofort einer Lehrkraft oder der Sekretärin zu melden. Alle Schüler und Schülerinnen sind auf den Schul- und Unterrichtswegen sowie auf dem Schulgelände gegen Unfälle versichert.

Beim Verlassen der Wege oder des Schulgeländes ohne Erlaubnis erlischt der Versicherungsschutz. Es ist den Schülern und Schülerinnen der 5. bis 10. Klassen nicht gestattet, das Schulgrundstück während der Unterrichtszeit oder der Pause unerlaubt zu verlassen.

Diese Regelung gilt auch für die Zeit vor Unterrichtsbeginn bzw. nach Unterrichtsschluss, wenn die Schüler und Schülerinnen auf den Schulbus warten müssen, da nur der direkte Schulweg unter den Versicherungsschutz fällt.

Für Schüler und Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe gelten besondere Regelungen.

C. Vor dem Unterricht

Die Schulgebäude dürfen aus Aufsichtsgründen erst zum ersten Klingeln vor Unterrichtsbeginn betreten werden. In der Zeit vom 01.11. - 31.03. dürfen sich die Schüler und Schülerinnen bei schlechten Witterungsbedingungen schon vorher in den Fluren der Klassentrakte aufhalten; die Genehmigung erteilen die aufsichtsführenden Lehrkräfte. Für Schüler und Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe gelten besondere Regelungen.

Mit dem Klingelzeichen vor dem Unterrichtsbeginn begeben sich die Schüler und Schülerinnen umgehend zu den Klassenräumen und warten auf dem Flur, bis eine Lehrkraft sie in die Klassen / Fachräume gehen lässt. Bis zum Erscheinen der Lehrkraft bereiten sich die Schüler und Schülerinnen im Klassenraum auf den folgenden Unterricht vor. Sie legen die benötigten Unterrichtsmaterialien für den folgenden Unterricht bereit.

Die Jacken, Mäntel und Kopfbedeckungen werden bis einschließlich 10. Klasse grundsätzlich an die vorhandenen Garderobenhaken gehängt.

Es ist bei uns üblich, dass Schüler und Schülerinnen bis einschließlich 10. Klasse am Beginn einer Stunde die Lehrkraft stehend begrüßen.

D. Während des Unterrichts

Grundsätzlich sollen im Klassenraum Schüler und Schülerinnen sowie Lehrkräfte auf Sauberkeit und Ordnung achten. Insbesondere ist nach jeder Stunde der Raum für den folgenden Unterricht aufzuräumen (Papier aufheben, Tafel reinigen, gegebenenfalls Stühle an den Tisch stellen). Die Einrichtung ist schonend zu behandeln. Das Gleiche gilt auch für die Lehrmittel und schuleigene Bücher.

Während des Unterrichts dürfen Schüler/innen Wasser aus verschließbaren Behältern trinken, wenn die Lehrkraft es gestattet.

Falls fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn die zuständige Lehrkraft noch nicht erschienen sein sollte, meldet der Klassensprecher bzw. die Klassensprecherin (bei Kursen der Kurssprecher bzw. die Kurssprecherin) dies im Sekretariat.

Wenn Unterricht in einem Fachraum erteilt wird, dann nehmen die Schülerinnen und Schüler grundsätzlich ihre Schulranzen mit in den Fachraum. Für den Sportunterricht gilt: Wenn auf den Sportunterricht eine große Pause folgt, dann nehmen die Schüler und Schülerinnen ihr Frühstücksbrot (und gegebenenfalls ihre Ranzen) in die Turnhalle mit, damit sie nicht noch einmal in die Klassenräume gehen müssen.

E. In den Pausen

In den 5-Minuten-Pausen halten sich die Schüler und Schülerinnen bei geöffneter Tür im Klassenraum (aber nicht in den Fachräumen) auf, bereiten sich auf den folgenden Unterricht vor und legen die Unterrichtsmaterialien bereit.

In den großen Pausen verlassen alle Schüler zügig die Unterrichtsräume. Die Klassen- und Fachlehrkräfte verlassen als letzte die Räume, schließen diese ab und sorgen dafür, dass alle Schüler und Schülerinnen auf den Hof gehen. Pausentoiletten sind von außen zugänglich.

Bei “Regenpausen” halten sich die Schüler und Schülerinnen entweder im Klassenraum oder unter den überdachten Bereichen des Schulhofes auf. Die Regenpause wird durch ein akustisches Signal bekanntgemacht. Wenn die Grasnarbe aufgeweicht ist, darf der Rasen nicht betreten werden. Dies wird durch ein gut sichtbares Signal angezeigt.

Der Aufenthalt hinter den Gebäuden, im Bereich des Parkplatzes ist nicht erlaubt.

Papier und andere Abfälle sind in die dafür vorgesehenen Behälter zu werfen. Die für den Reinigungsdienst eingeteilten Klassen säubern täglich das Schulgelände.

Schüler und Schülerinnen dürfen die Lehrerzimmer nur nach Aufforderung betreten. Auf dem Flur des Verwaltungsbereiches sollen sich die Schüler und Schülerinnen, außer aus einem wichtigen Grund, nicht aufhalten.

Die großen Pausen sind beim 1. Klingeln beendet. Die Schüler und Schülerinnen begeben sich zügig zu den Unterrichtsräumen. Beim 2. Klingeln (nach drei Minuten) beginnt der Unterricht.

F. Nach Unterrichtsschluss

Nach Unterrichtsschluss oder nach der letzten Stunde in einem Klassen- oder Fachraum sind die Stühle hochzustellen, Kippfenster zu öffnen und die Vorhänge zurückzuziehen. Danach verlassen die Schüler und Schülerinnen zügig die Schulgebäude und begeben sich auf den Heimweg oder zur Bushaltestelle. Die dort angebrachten, weißen Markierungen dürfen erst überschritten werden, wenn der betreffende Bus zum Stehen gekommen ist.

Projekte und Fahrtenprogramm

Jahrgang 5

Jahrgang 6

Jahrgang 7

Jahrgang 8

Jahrgang 9

Jahrgang 10

Lernen lernen

You start IT –
PC-Führerschein

 

Talenteprojekt, Potenzialanalyse

Schüler-Betriebs-Praktikum

Auschwitzfahrt

Exkursion zum
Bibeldorf Rietberg

Exkursion Geschichte nach Kalkriese

Exkursion Erdkunde: Klima-Haus, Bremerhaven o. Regenwaldhaus, Osnabrück

Englandfahrt

Besuche BIZ

Parisfahrt

Museum der Russlanddeutschen Geschichte erkunden

 

NW-Exkursion Phaeno Wolfsburg

Französisch-Diplom
DELF

Französisch-Diplom
DELF

Französisch-Diplom
DELF

Geschichtsmuseum Oerlinghausen

 

Exkursion Biologie in der Senne

Schulsanitätsdienst-ausbildung (SSD)

Benimm-Kurs

 

Einweisung Bibliothek

Geschlechter-
erziehung

Exkursion Geschichte: Lemgo im Mittelalter

Busbegleiter-ausbildung

Seminar "Baustelle
Erste Liebe",
Dr. Ute Horn

 

Sprachstandstest

 

 

Lernstandserhebung
(LSE 8)

 

Zentrale Prüfungen
(ZP 10)

LRS-Förderung

LRS-Förderung

LRS-Förderung

LRS-Förderung

 

 

 

 

 

Schülersprechtag

Schülersprechtag

Schülersprechtag

Völkerballturnier

Indiaca-Turnier

Fußballturnier

Basketballturnier

Handballturnier

Volleyballturnier

evtl. Klassenfahrt

Klassenfahrt

 

Klassenfahrt

 

Abschlussfahrt

Mitwirkung/Elternschule

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