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Schulleben an einer christlichen Schule

Schulleben besteht im bewussten Mit- und Füreinander aller an einer Schule Mitwirkenden. Die Gestaltung des Schullebens hat zum Ziel, das Engagement und das Bewusstsein für individuelle und gemeinschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten zu entwickeln und zu stärken und den Blick für das gesellschaftliche Leben insgesamt zu weiten. Tragende Kraft ist dabei die Freude am Schöpferischen. Gerade das "Lernen am anderen Ort" bereichert das Schulleben und wirkt mit seinen positiven Impulsen auf den Unterricht zurück.

In dieser Wechselwirkung kann die Gestaltung des Schullebens ...

·         Bereicherung für Andere sein.

·         Impulse und Motivation geben.

·         das Selbstwertgefühl stärken.

·         Begegnung schaffen.

·         Leistung anregen.

·         das Engagement stärken.

·         Lernbereitschaft unterstützen.

·         das Wir-Gefühl stärken (Identität stiften).

·         Unterrichtsergebnisse sichtbar machen.

Unser Schulleben findet seinen Ausdruck auf verschiedenen Ebenen:

Fachunterricht

An einer Bekenntnisschule erfolgt eine bekenntnisgemäße Prägung der Schülerinnen und Schüler. Wir betrachten die Welt als Schöpfung Gottes mit allen sich darauf ergebenen Konsequenzen. Die Ziele unseres Unterrichts gehen dabei über die der öffentlichen Schulen hinaus: wir vermitteln nicht nur Bildung sondern auch ihren Zweck, wie wir sie nämlich dazu nutzen können, Gott zu lieben von ganzem Herzen und den Nächsten zu lieben wie sich selbst. Exzellenz für uns kein Selbstzweck sondern ein Mittel um Gott noch mehr zu lieben und den Menschen zu dienen.

 

Wir glauben, dass die Bibel Wahrheit vermittelt, die das Leben zielführend macht und es letztlich gelingen lässt. Die Bibel kennt aber keine rein theoretischen Wahrheiten, sie sind immer mit der Tat verbunden. So muss Bildung immer in die Hände gehen, seid es um den Menschen zu dienen oder Gott anzubeten.

Wie werden die biblischen Wahrheiten in der Schule sichtbar und damit zur Tat? Oder besser gefragt: wie können Schüler in allen Fächern und allen Wissenschaften Gott als denjenigen entdecken, der in allem seinen Fingerabdruck hinterlassen hat? Durch den Lehrer. Das Weltbild des Lehrer bedingt das Weltbild der Schüler. Eine weltanschauliche Neutralität im eigentlichen Sinne gibt es auch für öffentliche Schulen nicht. Immer vermittelt Unterricht ein Weltbild, sei es atheistisch/naturalistisch oder wie bei uns, im Blick auf Gott als Schöpfer. Von daher können nur mit Christus verbundene Lehrer einen Unterricht gestalten, der die Wahrheiten vermittelt, die nur in der Verbindung mit Christus erkannt werden können. Ein mit Christus verbundener Lehrer sieht in der Schönheit der Kunst die Gottesebenbildlichkeit des Menschen, der ihm eine Wahrnehmung von Schönheit geschenkt hat. Wir haben von Gott ein Empfinden für Farben,  geometrische Strukturen, geschwungene Linien bekommen. Es ist die Aufgabe des Kunstunterrichts, diese Gabe zu entwickeln und zu schärfen. Wie wir mit Kunst und Architektur Gott loben können, haben Oholiab und Beezalel, die Baumeister der Stifthütte gezeigt. Sie hatten „geistgewirkt“ gearbeitet. Also gehört der Kunstunterricht in den Kanon der Fähigkeiten, Gott groß zu machen. In der Biologie kann in allen Details des menschlichen Körpers und der Natur Gottes Genialität entdeckt werden. Man kommt aus dem Stauen über die vollendete Perfektion nicht heraus, egal mit welchem Teil man sich befasst, alles folgt einem großen, genialen Bauplan. Im Sportunterricht wird die Notwendigkeit von Regeln im Wettkampf erklärt: Gott möchte Anstrengungsbereitschaft, er lobt Fleiß und Disziplin, aber es braucht klare Regeln, damit diese zum Nutzen dienen, nicht zum Schaden.  Warum? Weil Gott ein Gott der Gerechtigkeit ist und weil Ordnung Frieden schafft und Anstrengung ihn lobt, denn wir ehren ihn, wenn wir den Körper pflegen, den Gott geschaffen hat.  In der Physik wird der Schüler erkennen, warum die Naturgesetzte existieren: weil es einen Gesetzgeber gibt. Die absolute Berechenbarkeit der Physik spricht von der Treue und Wahrheit Gottes, er ist absolut verlässlich und hat uns das in der Physik hinterlassen. Die Sprachen mit ihrer Grammatik und Struktur sind ein Hinweis auf Wahrheit. Sprache ist Wahrheit und Gott hat sich in der Sprache hinterlassen. Mit Sprache schuf er die Welt, alle Schöpfung besteht aus Information, die ihren Ursprung in Gott hat. Zudem ist Sprache ein komplexes Werk von Ordnung, beides weißt hin aus den Schöpfer.

 

Wie schaffen es Lehrer, diese Perspektive auf Unterricht einzunehmen? „Es ist eine große Herausforderung. Sie ist zugeschnitten auf den gläubigen Lehrer, der in all seinem Tun zuerst die Ehre Gottes sucht. Ja, die Aufgabe ist schwierig. Und gerade in dieser Schwierigkeit liegt die Herausforderung. Professor Whitehead sagt einmal: Die Kunst der Erziehung ist nie einfach. Ihre Schwierigkeiten zu überwinden ...  Ist eine Aufgabe für das größte Genie. Es geht um die Ausbildung von Seelen.“ (Frank E. Gaebelin, Wie der Glaube Schule macht, S. 71)

 

Schulgemeinschaft (Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Vorstand):

·         gemeinsame Gottesdienste (s. u.)

·         Wettbewerbe wie Matheolympiade, nationaler Lebewettbewerb des VEBS,  Schülerakademie OWL

·         Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

·         Projektwochen

·         Aktionstage

·         Schülerbibelkreis

·         Schulbands (5-6, 7-8, 9-10)

·         Elterngebetskreis

Schule und Öffentlichkeit

·         Schulfeste

·         Exkursionen

·         Betriebsbesichtigungen

·         Austauschprogramme

·         Dienstepraktikum in Jahrgang 10 im Rahmen von "Zukunftswerkstatt"

Lernen am anderen Ort:

·         Exkursionen

·         Betriebserkundungen

·         Schülerbetriebspraktikum in Jahrgang 9

·         Wandertage, Klassenfahrten

·         Theaterbesuche

·         Gottesdienstbesuche

Schule als Leuchtturm

Unsere Verantwortung als Christen in der Gesellschaft können wir nur wahrnehmen, wenn wir unsere Schule öffnen und nach außen leuchten. Wir wollen nach dem Leitgedanken leben "Suchet der Stadt Bestes!" (Die Bibel in Jeremia 29,7). Das könne wir nur, wenn wir unseren Mitmenschen begegnen.

Beispiele bisheriger Aktivitäten:

·         Englandfahrt in jahrgang 8

·         Schul-Partnerschaften mit Holland (Amersfoort), Paraguay, Tschechien, Slowakei und Australien

·         Regelmäßiger Schüleraustausch mit dem VanLodenstein-College

·         Weihnachten im Schuhkarton (Hilfsaktion)

·         Zusammenarbeit und Austausch mit Missionswerken (OpenDoors)

·         Teilnahme an Kreismeisterschaften und Schulwettbewerben sowie Jugend forscht!

·         Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt

·         Schulgottesdienste

·         Dienstepraktikum in Jahrgang 10 im Rahmen von "Zukunftswerkstatt"

Schulgottesdienste/FORUM ("Gott und die Welt und ich")

Einmal im Monat treffen sich jeweils die Jahrgangstufen 5+6, 7+8 und 9+10 in der Aula für einen Schulgottesdienst. Die Gottesdienste gestalten Schüler mit Lehrern zusammen. Jeder Gottesdienstjahrgang hat seine eigene Schülerband, die wöchtentlich für die Auftritte übt. Die FOREN werden genutzt, um Infos an alle Schüler weiterzugeben, Auszeichnnugen zu überreichen (Sport, u.a.) aber auch um Impulse zu setzten, aus dem Leben mit Jesus zu berichten und Lieder zur Ehre Gottes zu singen und von Neues zu erfahren. Jede Klasse hat dabei ihren festen Platz im Raum.

Schulfeste und Feiern

Schulfeste sind Feste aller Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte unserer Schule, zu denen auch weitere Angehörige sowie die gesamte an der Schule interessierte Öffentlichkeit eingeladen sind. Sie bieten deshalb eine gute Möglichkeit zur Begegnung und zur Präsentation der Schule in der Öffentlichkeit. Alle Jahrgänge können durch Aufgaben oder Angebote beteiligt sein, z. B. durch Spiele oder Unterhaltungs- oder Ausstellungs- oder Verkaufsangebote. Schulfeste können sowohl als Einzelveranstaltungen als auch als Abschluss von Projektwochen geplant werden. Durch die inhaltliche Gestaltung sollte der christliche Charakter unserer Schule zum Ausdruck kommen.

Besonder Höhepunkt im Schulleben ist die jährliche Abschlussfeier des Jahrgangs 10. Sie besteht aus einer feierlichen und gottesdienstlichen Verabschiedung durch Schulleitung und Schulträger und einem Festabend den die Schüler eigenverantwortlich unter der Führung von Hr. Orlovsky (Abt. Leiter II) planen und durchführen.