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Wetterballon auf dem Weg ins All

Am vergangenen Freitag startete auf dem Sportplatz der AHF-Gesamtschule ein Wetterballon in 40.000 m Höhe. Wissenschaft hautnah - für alle Teilnehmer ein besonderes Erlebnis.

Ein großes Publikum - bestehend aus Schülern und Lehrern - hat sich zu Beginn der 1. großen Pause auf dem Sportplatz in der Georgstraße versammelt. Unter ihren Augen ist ein Wetterballon gestartet - in der Hoffnung, bis zu 40.000m in die Straosphäre aufzusteigen. Dieser Stratosphärenflug war Teil eines Projektes, an dem Schüler der achten Klasse teilnahmen. Betreut wurde dieses Projekt vom Lehrer Dr. Ditmar Teschke, unterstützt vom zdi-Zentrum Lippe-MINT und der Firma Stratoflights.

"Das Windprofil ist nicht gleichmäßig. Der Ballon wird erst nach Norden fliegen und dann in Richtung Göttingen abdrehen" erklärt Dr. Teschke. die Flugdaten wurden schon vorher genau berechnet. Direkt nach dem Start des Ballons brach eine Gruppe von Schülern auf, um die Überreste des Ballons einzusammeln, denn der Ballon würde in einer gewissen Höhe einfach platzen. Die Überreste würden mit Hilfe eines kleinen Fallschirms dann langsam in Richtung Boden gleiten. An Board des Wetterballons waren neben einer Kamera auch andere Dinge: eine Tomate, ein Schaumkuss oder eine Blume. Die Frage, wie sich diese Dinge bei veränderndem Luftdruck verhalten, solle ausgewertet werden.

Finanziert wird dieses Projekt über das zdi-Zentrum, welches das Ziel hat, die Schüler für die Naturwissenschaften zu begeistern. "Es gibt einfach zu wenig Jugendliche, die solche Berufe anstreben" erklärt Thomas Mahlmann, Projektkoordinator und verweist auf das Ingenieurwesen, die Elektrotechnik und andere Felder, die sich bei dem durchgeführten Projekt wiederfinden.

Bei den Schülern kam das Projekt super an. Sie hatten sichtlich Spaß am Experimentieren. Die Analyse der Ergebnisse ist für diese Woche geplant.